Manuelle Medizin

Die manuelle Medizin gilt als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen Möglichkeiten unverzichtbar ist.                                                                             

Manualtherapeutische Techniken spielen dabei aufgrund ihrer Ökonomie und ihrer oft sehr rasch zu beobachtenden Effizienz eine außergewöhnliche Rolle in der Behandlung einschlägiger Erkrankungen.

Die Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin (ÖÄGMM) ist bestrebt, die im Studium und in der Ausbildung an Spitälern und Kliniken nicht ausreichend vermittelten Wissensinhalte in ihren Kursen zu lehren, damit dieses Wissen erfolgreich am Patienten angewandt werden kann.

Text:  Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin und konservative Orthopädie, nach Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher

Viele Beschwerden und Schmerzen am Bewegungsapparat sind funktioneller Natur. Funktionsstörungen wie eingeschränkte Beweglichkeit, die berühmte Wirbelgelenksblockade („verrenkte Wirbel“ ) sind Teil eines neuro-muskulären Spannungszustandes, den die Patienten schmerzhaft wahrnehmen.

 

Das alleinige „einrenken“ bewirkt, erfahrungsgemäß,  zumeist jedoch nur eine kurze Erleichterung, da sich der Spannungszustand im verklebten Weichteilgewebe (Bindegewebsspannung) so kaum lösen lässt. Dazu sind meist zusätzliche Methoden notwendig. 

 

Die Manuelle Medizin hat als Teil eines umfassenderen strukturellen Ansatz jedoch einen wertvollen Stellenwert.